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Weinbergschnecke


Die Weinbergschnecke ist die größte, landlebende, artgeschützte Gehäuseschnecke Europas.

Besonders das Abbrennen von Feldrainen stellt für die Weinbergschnecke ein starkes Gefährdungspotential dar. Daneben gilt die allgemeine Problematik der starken Landschaftsveränderung als Ursache für den starken Rückgang dieser Gehäuseschnecke.

Die Weinberschnecke wird heute in manchen europäischen Ländern gezüchtet und gilt als Delikatesse. Die kugelige Schale dieser Schneckenart ist sehr groß und erreicht einen Durchmesser zwischen 38-40mm, die Schalenöffnung ist rundlich. Die Weinberschnecke besitzt eine Lunge und zählt daher zu den Lungenschnecken.

Die Weinbergschnecke stellt keinerlei Gefahr für Gemüsegärten dar, da sie besonders gern an nicht zu feuchten Stellen im Buschwerk lebt. In Weinbergen wird sie weniger häufig angetroffen.



Weinbergschnecke, Helix pomatia


Schnirkelschnecken (Helicidae)

Cepaea hortensis, Weißmündige Bänderschnecke


Bei der Weißmündigen Bänderschnecke gibt es zahlreiche Varianten. Hier ist die gelbe, ungebänderte Variante abgebildet. Bei Trockenheit klettern alle Vertreter der Bänderschnecken gerne auf Büsche und halten eine Trockenruhe.

Sie kommen meist in relativ geringer Zahl im Garten vor und stellen daher kein Problem für den Gemüsegarten dar. Die gebänderten Gehäuse sind sehr dekorativ und machen sie bei vielen Menschen zu beliebten Sammel- und Schmuckgegenständen.

Bänder-oder Schnirkelschnecke


Neben der gelben Variante der Weißmündigen Bänderschnecke gibt es auch die Variante mit 5 Bändern. Die Bandmuster der Bänderschnecken sind sehr variabel.

Spitzschlammschnecke

Spitzschlammschnecke, Lymnaea stagnalis


Die Spitzschlammschnecke ist eine wasserlebende Lungenschnecke. Die Schnecke kommt immer wieder an die Oberfläche um Luft zu holen. Außerdem können diese Wasserschnecken die Oberflächenspannung der Gewässer ausnutzen und mit dem Fuß nach oben die Oberfläche mit der Raspelzunge abweiden. Diese schöne Schnecke ist für Gartenteiche sehr gut geeignet.