Schachbrettfalter- Paarung, Melanargia galathea
Schachbrettfalter
Der Schachbrettfalter kommt dort vor, wo bestimmte Wiesengräser als Futterpflanzen für die Raupen vorhanden sind. Diese Schmetterlinge kommen an nicht zu feuchten Standorten vor, wie an Böschungen und Waldlichtungen. Die Weibchen lassen die Eier einfach im Flug zu Boden fallen. Die Raupen schlüpfen im Spätsommer und suchen Verstecke auf, erst im Frühjahr nehmen sie Nahrung auf. Die Falter bringen pro Jahr eine Schmetterlingsgeneration hervor.
Der Admiral
Admiral, Vanessa atalanta
Der Admiral wandert alljährlich aus südliche Gefilden zu uns und bringt hier 2 Generationen hervor. Die zweite Generation wandert dann im September über die Alpen in den Süden ab.
Die Exemplare die bei uns bleiben sterben dann bei den ersten Nachtfrösten. Inwieweit sich hier die allgemeine Klimaerwärmung auf eine eventuelle Überwinterung dieser Schmetterlingsart auswirkt sollte untersucht werden. Die Raupen des Admirals ernähren sich von den Blättern der Brennnessel.
Der kleine Fuchs
Kleiner Fuchs, Aglais urticae
Die Schmetterlinge sind häufig an Frühblühern zu beobachten, wie etwa an den ersten Huflattichblüten. Schon im April legen die Weibchen die Eier an der Unterseite von Brennnesselblättern ab. Diese Falter bringen zwei bis zu drei Generationen von Schmetterlingen hervor, wobei die letzte Generation überwintert.
Das Tagpfauenauge
Tagpfauenauge, Inachis io
Dieser Falter hat sich relativ gut an die Bedingungen der Kulturlandschaft angepasst. Manchmal bringen diese Schmetterlinge eine zweite oder dritte Generation hervor. Die letzte Generation sucht sich häufig geschützte Bereiche wie Keller und Dachböden auf. Dort sind sie aber oft gefangen und sterben im Frühjahr.
Dachböden und Keller sollten also nach diesen Schmetterlingen abgesucht und die vorgefundenen Exemplare freigelassen werden. Im Frühjahr sind diese Schmetterlinge an den ersten Blütenpflanzen bei der Nahrungsaufnahme zu finden. Die Raupen des Tagpfauenauges ernähren sich ebenfalls von der Brennnessel.
Der Aurorafalter
Männlicher Aurorafalter, Antocharis cardamines
Der Aurorafalter wird zur Familie der Weißlinge (Pieridae) gezählt. Der Vorderflügel hat bei beiden Geschlechtern eine schwarze Flügelspitze, die Männchen zeigen außerdem einen orangen Fleck auf dem Vorderflügel. Die Unterseite der Hinterflügel ist bei beiden Geschlechtern grünlich gefleckt.
Die Raupen fressen an verschiedenen Kreuzblütlern (Brassicaceae), wie dem Wiesenschaumkraut und der Knoblauchsrauke. Die Aurorafalter kann man zum Beispiel in der Tullner Au, nördlich der Donau, ab März zu Gesicht bekommen.
Diese Schmetterlinge bilden aber nur eine einzige Generation pro Jahr aus, wer sie also sehen möchte, muss sich bald im Frühjahr auf die Suche machen.
Hauhechelbläuling
Hauhechelbläuling, Polyommatus icarus
Hier ist ein Männchen des Hauhechelbläulings abgebildet. Das Männchen ist oberseits tiefblau, der Rand der Flügel trägt weiße Fransen.
Das Weibchen ist braun bis blau mit orangen Flecken auf der Innenseite der Flügel. Die Raupen fressen an Wiesenpflanzen, hier an Hauhechel (Name!) und an Klee. Wiesen mit vielen Blütenpflanzen sind der Lebensraum dieser schönen Schmetterlingsart.
Federgeistchen
Federgeistchen, Pterophorus pentadactylus
Die Federmotte zeigt eine weiße Färbung. Die Flügel sind in fransige Teile aufgespalten. Man kann diese Tiere im Sommer an Waldlichtungen finden.